Hotel La Serena

Padua

Padua ist ein Kunstjuwel, das in sich Kunst und Vergnügen vereint. Das Bummeln in seinen Strassen ist eine Quelle unendlicher Wunder: die Basilika des Heiligen Antonio (Schutzheilger der Stadt), die Cappella degli Scrovegni mit ihren wertvollen Fresken von Giotto, die Museen, die antiken Kirchen und nicht zuletzt die suggestiven Plätze, alles Orte, die man unbedingt besichtigen sollte. Die Naturliebhaber sollten einen Besuch im botanischen Garten nicht versäumen. Dieser Garten enstand 1585 und beherbergt seltene und antike Pflanzen. Ein Beispiel dafür ist die Palme des Heiligen Petrus, die genau aus dem Jahre 1585 stammt. Einen Hauch antiker Kunst spürt man im archeologischen Museum, in dem Funde aus der vorrömischen und römischen Epoche, eine Reihe von paleovenetischen Stelen und ägyptische Kunstschätze aufbewahrt sind, und ebenso im römischen Amphitheater, einst Schauplatz der Gladiatorenspiele und während des Mittelalters fast gänzlich zerstört, um die Baumaterialien anders zu verwenden. Einen Überblick über die venetische Malerei gewinnen Sie in den wertvollen Gemälden im Museum für moderne und mittelalterliche Kunst: das Kreuz von Giotto aus dem XIV. Jahrhundert, die Gemälde von Tintoretto und die Malerei von Tiepolo, um nur einige der einzigartigen Meisterwerke zu nennen. Der „Salon“ Paduas ist für seine Einwohner der Palazzo della Ragione, so genannt, weil das erste Stockwerk aus nur einem einzigen, grossen Saal besteht: 1218 errichtet, beherbergt er im Inneren einen spät-gotischen Freskenzyklus, der auf einem ursprünglchen Fresko Giottos gemalt wurde, das in einem Brand 1420 zerstört wurde. Vom Palast blickt man auf Piazza delle Erbe e della Frutta (Obst und Gemüsemarktplatz), wo täglich der traditionelle Markt abgehalten wird. Padua ist eine moderne und lebendige Stadt mit Geschäften und interessanten Treffpunkten: Zielort vieler, junger Leute aus ganz Italien und dem Ausland wegen seiner antiken Universität aus dem XIII. Jahrhundert, an der berühmte Persönlichkeiten wie Kopernikus und Galileo Galilei (dessen Katheder noch heute erhalten ist) unterrichteten. In Padua sollte man nicht auf einen Spaziergang im Prato della Valle verzichten – einem grossen Platz mit Gartenstruktur, in dem 78 Statuen rund um einen Kanal mit fliessendem Wasser aufgestellt sind, die vom Ruhm dieser Stadt erzählen. Ebenso sollte man nicht versäumen, einen Kaffee im historischen Caffè Pedrocchi – „dem Cafe ohne Türen“ – zu trinken, auch heute noch eines der wichtigsten Treff- und Unterhaltungspunkte der Stadt.