Hotel La Serena

Treviso

Treviso ist eine Stadt von grosser Vielfältigkeit: historisch, auf Grund bedeutender Ereignisse in der Vergangenheit; modern, wegen seiner vielen Treffpunkte für junge Leute; gastfreudnlich, wegen des herzlichen Charakters seiner Einwohner; kunstbewusst, wegen seiner Ausstellungen internationalen Rufes und antik, wegen seiner historischen Gebäude. Innerhalb der Stadtmauer aus dem XVI. Jahrhundert befinden sich wertvolle Kunstschätze, begonnen mit der Piazza dei Signori, die das Herz, das soziale und politische Zentrum des Lebens in Treviso seit jeher darstellt. Umgeben von den Kirchen San Nicolò aus dem XIV. Jahrhundert und Beispiel der italienischen Gotik, San Francesco (wo Pietro Alighieri, ein Sohn Dantes und eine Tochter von Petrarca begraben sind), dem Dom mit einem Altarbild von Tiziano, Santa Maria Maggiore und schliesslich von Palazzo dei Trecento, auch Palazzo della Ragione genannt (im Mittelalter tagte hier das Gericht) und auf dessem antiken Turm aus dem Jahre 1265 noch heute die Uhr den Rythmus des Stadtlebens skandiert. Der Dom, im neoklassischen Stil erbaut und dem San Pietro geweiht, beherbergt die Annunciazione von Tiziano und Fresken des Pordenone. Daneben erhebt sich auf einem original romanischen Fundament eine wertvolle Taufkirche aus dem XI.-XII. Jahrhundert mit Fresken von Gentile da Fabriano in einer Altarnische. Das Stadtmuseum Luigi Bailo gliedert sich in drei Abteilungen: die erste ist der Archeologie gewidmet mit aus dem Umfeld stammenden Funden römischer und vorrömischer Zeit; die zweite enthält eine Bildergalerie mit Meisterwerken der venetianischen Malerei, u.a. Werke von Bellini, Lotto, Tiziano und Tiepolo; schliesslich die dritte, eine Galerie der modernen Kunst mit Zeugnissen von Ende des XIX. Jahrhunderts bis Mitte des XX. Jahrhunderts. Durch Treviso fliesst der Fluss Sile, aussergewöhnlich mit seinem frischen und klaren Wasser. Still umschlingt er in einer kristallklaren Umarmung die Stadt. In Treviso ist auch die hohe Kunst der Küche zu Hause: berühmt vor allem für seinen roten radicchio, leicht bitter im Geschmack, herrvorragend als Salat oder vom Grill, in Risottos oder in delikaten Aufläufen. In Treviso macht es auch Spass in Kneipen und Wirtshäuser einzukehren, typische Orte wo man “un’ombra“ (ein Glass) mit Prosecco oder Cartizze, leichten Weissweinen aus dem nah gelegenen Weinbergen trinken kann, und ebenso typische Gerichte der lokalen Küche wie Bohnensuppe, Kutteln, Stockfisch und Fleischwurst kosten kann. Leichtigkeit und Sinnlichkeit liegen in der Luft, auf Grund der fröhlichen und herzlichen Art der Einwohner und der erholsamen Ruhe seiner Strassen, die wertvolle Denkmäler beherbergen, Symbole einer glanzvollen Vergangenheit.